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Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte e.V.

Auch nach drei Jahrzehnten noch
eine gute Idee: Die Chronik der GDS

2005: Die Stiftung Deutsche Studentengeschichte wird in Frankfurt am Main errichtet und vom Regierungspräsidium Darmstadt staatlich anerkannt.

2004: Im Jahr ihres 30. Jubiläum ist die GDS mit 2100 Mitgliedern die größte universitäts- und studentengeschichtliche Vereinigung im deutschen Sprachraum. Das "Verfasserlexikon zur Hochschul- und Studentengeschichte" erscheint.

2003: Im Stadtarchiv Paderborn werden die Archiv- und Bibliotheksbestände nach jahrelangen Vorbereitungen als GDS-Institut zugänglich gemacht.

2001: GDS und Österreichischer Verein für Studentengeschichte rufen die Arbeitsgemeinschaft Couleurkarte ins Leben.

2000: Die GDS übernimmt gemeinsam mit der Edition Studentica des SH-Verlags den "Civis Academicus" vom Moritz Schauenburg Verlag in Lahr. Der "Civis" ist das zentrale Adreßbuch für studentische Vereinigungen und Verbände in ganz Mitteleuropa. Zudem erscheint das elektronische Lexikon "S.C.C. 2000" von Hartmut Jess. Erste Gründungsversammlung zur späteren Errichtung einer GDS-nahen Stiftung zur Förderung der Studentengeschichte (der heutigen Stiftung Deutsche Studentengeschichte).

1998: Die Zahl der Mitglieder übersteigt die 2000er-Marke (Jahresende: 2031).

1996: Das "Lexikon der CV- und ÖCV-Verbindungen" von Siegfried Schieweck-Mauk erscheint. Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Studentenhistoriker im CDA wird vertieft: Der Arbeitskreis wählt das GDS-Archiv als sein Veröffentlichungsorgan.

1995: Die Mitgliederzeitschrift "Studenten-Kurier" wird von Grund auf neu gestaltet und erhält damit ihr heutiges Gesicht. Die GDS hat 1721 Mitglieder.

1992: Auf Burg Bodenstein in Sachsen treffen sich über hundert GDS-Mitglieder zum ersten "Liederseminar". Diese Tagungen werden zur Tradition, die Beiträge der ersten fünf Treffen werden 2001 im Buch "Ergo Cantemus" veröffentlicht, seit 2002 werden sie in neuer Form und verbunden mit dem GDS-Tag weitergeführt. Das GDS-Archiv beginnt zu erscheinen. Es kommt künftig alle zwei Jahre heraus und bringt Aufsätze und Arbeitshilfen zur Universitäts- und Studentengeschichte.

1989: Das Jahr, in dem die GDS ihr 1500. Mitglied begrüßen kann, hat nicht nur für ganz Mitteleuropa entscheidende Bedeutung, sondern auch für die GDS: Nach dem 9. November 1989 kann sie die Mitglieder in der DDR, die ihr bisher nur verdeckt angehören durften und Mitteilungen ohne Namensnennung im Studenten-Kurier veröffentlichten, offiziell begrüßen. Bereits im Frühjahr 1989 war in Kooperation mit anderen Vereinigungen und Herausgebern eine andere wichtige Weichenstellung erfolgt: Der SH-Verlag wurde gegründet, um die Veröffentlichungen der GDS und anderer Geschichtsvereine professionell zu betreuen. Der neue Verlag startet unter anderem die Reihe Studentenhistorische Bibliothek, um bedeutende Werke der Universitäts- und Studentengeschichte wieder allgemein zugänglich zu machen.

1987: Das "Studentenwörterbuch" erscheint in seiner 4., gründlich überarbeiten und stark erweiterten Ausgabe. 5000 Exemplare werden gedruckt und zum Teil innerhalb der GDS, zum Teil über den Styria-Verlag im Buchhandel verbreitet. Mit dieser Neuausgabe startet die Reihe "Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen", die seither repräsentative Beiträge zur Universitäts- und Studentengeschichte versammelt.

1986: Um das immer größer gewordene Arbeitsgebiet angemessen zu beschreiben, ändert der bisherige "Archivverein" seinen Namen und wird zur GDS. Hinter dieser steht zunächst "Gesellschaft für deutsche Studentengeschichte", 1988 wird daraus die heutige Bezeichnung "Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte". Der "Studenten-Kurier" beginnt mit seiner bis heute nicht unterbrochenen "Neuen Folge" wieder zu erscheinen.

1981: Die Mitgliederzeitschrift "Studenten-Kurier" erscheint erstmals (zunächst bis 1983).

1979: Mit dem "Studentenwörterbuch" von Friedhelm Golücke erscheint die bisher umfangreichste Veröffentlichung des damaligen Archivvereins - bald ein allgemein anerkanntes Standard-Nachschlagewerk, das auch einen großen Zustrom von Mitgliedern auslöst: Am Jahresende sind es 852, anderthalb Jahre zuvor - im Sommer 1978 - waren es 350.

1974: Am 4. August 1974 wird der "Archivverein der Markomannia" im Würzburger Johanniterbäck gegründet. Der Name weist auf die zuerst ins Auge gefaßte Aufgabe hin: Den historisch bedeutenden Archivbestand einer Verbindung, nämlich der 1871 gegründeten KDStV Markomannia im CV zu Würzburg, zu sichern und zu erschließen. Von Anfang an steht der Verein aber jedem Interessierten offen, bereits unter den Gründern sind Angehörige verschiedener Korporationen; und er finanziert sich aus eigenen Mitgliedsbeiträgen - also ohne Subventionierung durch eine Korporation, einen Verband oder eine öffentliche Einrichtung. Der Verein beginnt sofort mit dem Aufbau eines Veröffentlichungsprogramms: Als erstes Heft erscheint eine bald in Korporationen aller Verbände genutzte "Fuxenstunde". Am Jahresende hat der Archivverein 41 Mitglieder.


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