Bericht über die Mitgliederversammlung der GDS

vom 22. November 2025

Die Mitgliederversammlung fand im Sitzungsraum des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn statt. Leider waren wie so oft nur wenige Mitglieder anwesend, die allerdings um so reger diskutiert haben.

Nach der Begrüßung folgte eine Schweigeminute für die dem Vorstand bekanntgewordenen verstorbenen Mitglieder (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Bruno A. C. Austermann, Franz Borgerding, Dr. Ottobert Brintzinger, Manfred Ehinger, Dr. W. Hans Engels­kirchen, Klaus Gerstein, Werner Klett, Andreas Kleine-Kraneburg, Gymn.-Prof. Heinrich Kolussi, Hans-Joachim Kortmann, Volker Neumann, Stefan Plotz, Peter Reeh, Gerhard Sander, Eberhard Schatz und Frieder Sünderhauf. Insgesamt hat die GDS (Stand: 6. November 2025) 1.255 Mitglieder, davon acht Neueintritte seit Oktober 2024. Zum Jahresende 2025 werden 40 Mitglieder ausgetreten und wegen säumiger Beiträge gestrichen worden sein.

Abgesehen von den üblichen vier Ausgaben des „Studenten-Kuriers“, ist im letzten Jahr „Fünfzig Jahre Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte (GDS) – eine Festschrift“ erschienen. Daneben liegt mittlerweile auch der dritte Teilband der von Dr. Bernhard Grün besorgten, verdienstvollen Reihe zu den Kameradschaften des NSD-Studentenbundes und Altherrenschaften im NS-Altherrenbund an den deutschen Hoch- und höheren Fachschulen 1937–1945 (Bereich NORD) vor. Die im Oktober 2025 in Sondershausen durchgeführte studentengeschichtliche Tagung zu den Korporationen und der Achtundsechziger-Bewegung wurde erfreulicherweise von rund vierzig Referierenden und Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt. Ein Konferenzband ist vorgesehen. Es wurde noch einmal explizit bestätigt, dass die GDS und ihre Stiftungen grundsätzlich keine Vollfinanzierung von Drucklegungen mehr für Publikationen in der Schriftenreihe der GDS übernehmen, wie es zuweilen früher üblich war, sondern – von begründeten Ausnahmen abgesehen – nur noch Druckkostenzuschüsse gewähren kann.

Gewürdigt wurde der Paderborner Archivleiter Wilhelm Grabe, der im Frühjahr 2026 in den Ruhestand gehen wird. Ihm verdankt das Institut für Deutsche Studentengeschichte bis dato stets wohlwollendes Interesse und allerlei Förderungen.

Prof. Dr. Matthias Asche
Vorsitzender der GDS

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