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Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte e.V.

Auch nach vier Jahrzehnten noch
eine gute Idee: Die Chronik der GDS

2017: Mit Spannung kann für dieses Jahr die Neuauflage von Golückes Studentenwörterbuch erwartet werden. Zu dem mindestens dreibändigen Werk sind die Druckvorbereitungen angelaufen. GDS-Mitglieder werden es zu einem erheblich günstigeren Preis gegenüber dem Buchhandelspreis erstehen können. Wer also noch nicht Mitglied ist, sollte jetzt beitreten!

2016: Irgendwie war es bei den Satzungsangelegenheiten der GDS zu Verunsicherungen gekommen. Am Jahresende herrschte beim Registergericht Würzburg dank der Bemühungen von Stephan Eichhorn wieder Klarheit. In der Reihe „Hochschulkundliche Arbeitshilfen“ wurde auf einer CD der mittlerweile über 10.000 katalogisierte Titel umfassende Buchbestand im Paderborner Institut aufgelistet und mit Registern erschlossen.

2015: Das Vermögen der Stiftung Deutsche Studentengeschichte ist inclusive einer Treuhandsstiftung, die die gleichen Ziele verfolgt wie die GDS-Stiftung, auf insgesamt 186.000 Euro angewachsen. Trotz der niedrigen EU-Zinspolitik werden nach wie vor z. B. Buchprojekte der GDS finanziell unterstützt.

2014: Die GDS ist 40 Jahre alt. Was in diesen vier Jahrzehnten von ihr geleistet wurde, kann in der Festschrift von Siegfried Schieweck-Mauk nachgelesen werden. Die Mitglieder erhielten zum Jubiläum kostenlos einen repräsentativen Jahreskalender mit studentenhistorischen Motiven. Ebenfalls kostenlos konnten im Laufe des Jahres zwei Hochschulkundliche Arbeitshilfen angefordert werden, zu einen ein Generalindex der bisher erschienenen 21 Arbeitsthilfen, zum andern ein Registerwerk zum Studenten-Kurier einschließlich der Ausgabe 1/2014.

2013: Um die Vorstandsschaft langfristig von Routinearbeiten zu entlasten, wurde die Geschäftsführung schrittweise dem Dienstleister KV-Sekretariat in Marl-Hüls übertragen. Ein kleines Jubiläum gab es beim GDS-Archiv: Unter dem Redakteur Dr. Dr. Harald Lönnecker erschien der zehnte Band dieser Reihe. Angesichts des bevorstehenden Vereinsjubiläums wurde das Buch an alle Mitglieder versandt.

2012: Im Rahmen eines akademischen Festaktes in Würzburg überreichte der Vorsitzende Frau Marion Konerth, Tübingen, für ihre wissenschaftliche Arbeit über den Happelschen Akademischen Roman den im Jahr zuvor gestifteten „Paul-Ssymank-Preis“ der GDS. Ende des Jahres übernahm Dr. Golücke erneut die Vereinsführung. Pfr. em. Frische ist aber weiterhin für die GDS als Chefredakteur des Studenten-Kuriers tätig, den kein Mitglied missen möchte. Leider musste in diesem Jahr der SH-Verlag seinen Betrieb einstellen. Die ASH-Reihe konnte aber dem Böhlau-Verlag übertragen werden.

2011: „Hier stinkt’s nach Füchsen! Goethe – Duell – Fechten. Sein Leipziger Duell von 1767“. Dies ist nur einer von zehn interessanten Aufsätzen, die der in diesem Jahr erschienene neunte Band der Reihe „GDS-Archiv“ bietet. Von den Mitgliedern konnte das 200-Seiten-Buch kostenlos angefordert werden.

2010: Das IDS wurde im Rahmen einer Feierstunde nunmehr der Öffentlichkeit vorgestellt.

2009: Wiederum in Paderborn fand das nächste Seminar statt; es behandelte historisch und zugleich aktuell das Thema „Von Halle nach Bologna – Hochschulreformen in historischer Perspektive“. Nachzulesen sind die Referate im 18. Band der ASH-Reihe.

2008: Wechsel in der Führungsriege: Dr. Friedhelm Golücke, seit der Gründung der GDS im Jahr 1974 ununterbrochener Vorsitzender, übergab sein Amt an Pfr. em. Detlef Frische in Essen. „Prag – Lied, Bild, Gedichte“ – dieses GDS-Seminar in Stolpen in der Sächsischen Schweiz lockte über 70 Teilnehmer an. Ernster ging es beim nächsten GDS-Seminar im Herbst in Paderborn zu: Es war dem Thema „Deutsche Studenten im Ersten Weltkrieg“ gewidmet. Die Tagungsbeiträge erschienen als 17. Band der ASH-Reihe.

2007: Das IDS im Stadtarchiv Paderborn erhielt aus den Reihen seiner Mitglieder einen erheblichen Sammlungszuwachs: Bücher, Couleurkrüge, Bilder und Photoalben, Bänder und Mützen, Schallplatten, Aschenbecher und Pfeifen und vieles mehr. Wer sich zum Beispiel aus Altergründen von solchen Schätzen sinnvoll trennen will, sollte an das IDS denken! Zum Jahresende gab es für die Mitglieder ein Büchlein mit gesammelten Fakultätsstrophen.

2006: "Internet für Studentenhistoriker" lautete das Thema des GDS-Seminar, das in Eichstätt stattfand. Eine GDS-Reihe führte unter dem Organisator und fachlichen Begleiter Raimund Lang nach Flandern, wobei die dortigen Ziele von ihm unter studentenhistorischen Gesichtspunkten ausgewählt waren. Unter den Ver- öffentlichungen dieses Jahres ist Golückes "Kleines Studentenwörterbuch" der Versuch, die Lücke bis zur Neuherausgabe dieses Standardwerkes ein wenig zu füllen.

2005: Die Stiftung Deutsche Studentengeschichte wird in Frankfurt am Main errichtet und vom Regierungspräsidium Darmstadt staatlich anerkannt.

2004: Im Jahr ihres 30. Jubiläum ist die GDS die größte universitäts- und studentengeschichtliche Vereinigung im deutschen Sprachraum. Das "Verfasserlexikon zur Hochschul- und Studentengeschichte" erscheint.

2003: Im Stadtarchiv Paderborn werden die Archiv- und Bibliotheksbestände nach jahrelangen Vorbereitungen als GDS-Institut zugänglich gemacht.

2001: GDS und Österreichischer Verein für Studentengeschichte rufen die Arbeitsgemeinschaft Couleurkarte ins Leben.

2000: Erste Gründungsversammlung zur späteren Errichtung einer GDS-nahen Stiftung zur Förderung der Studentengeschichte (der heutigen Stiftung Deutsche Studentengeschichte).

1996: Das "Lexikon der CV- und ÖCV-Verbindungen" von Siegfried Schieweck-Mauk erscheint.

1995: Die Mitgliederzeitschrift "Studenten-Kurier" wird von Grund auf neu gestaltet und erhält damit ihr heutiges Gesicht.

1992: Auf Burg Bodenstein in Sachsen treffen sich über hundert GDS-Mitglieder zum ersten "Liederseminar". Diese Tagungen werden zur Tradition, die Beiträge der ersten fünf Treffen werden 2001 im Buch "Ergo Cantemus" veröffentlicht. Das GDS-Archiv beginnt zu erscheinen. Es kommt künftig alle zwei Jahre heraus und bringt Aufsätze und Arbeitshilfen zur Universitäts- und Studentengeschichte.

1989: Das Jahr, in dem die GDS ihr 1500. Mitglied begrüßen kann, hat nicht nur für ganz Mitteleuropa entscheidende Bedeutung, sondern auch für die GDS: Nach dem 9. November 1989 kann sie die Mitglieder in der DDR, die ihr bisher nur verdeckt angehören durften und Mitteilungen ohne Namensnennung im Studenten-Kurier veröffentlichten, offiziell begrüßen.

1987: Das "Studentenwörterbuch" erscheint in seiner 4., gründlich überarbeiten und stark erweiterten Ausgabe. 5000 Exemplare werden gedruckt und zum Teil innerhalb der GDS, zum Teil über den Styria-Verlag im Buchhandel verbreitet. Mit dieser Neuausgabe startet die Reihe "Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen", die seither repräsentative Beiträge zur Universitäts- und Studentengeschichte versammelt.

1986: Um das immer größer gewordene Arbeitsgebiet angemessen zu beschreiben, ändert der bisherige "Archivverein" seinen Namen und wird zur GDS. Hinter dieser steht zunächst "Gesellschaft für deutsche Studentengeschichte", 1988 wird daraus die heutige Bezeichnung "Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte". Der "Studenten-Kurier" beginnt mit seiner bis heute nicht unterbrochenen "Neuen Folge" wieder zu erscheinen.

1981: Die Mitgliederzeitschrift "Studenten-Kurier" erscheint erstmals (zunächst bis 1983).

1979: Mit dem "Studentenwörterbuch" von Friedhelm Golücke erscheint die bisher umfangreichste Veröffentlichung des damaligen Archivvereins - bald ein allgemein anerkanntes Standard-Nachschlagewerk, das auch einen großen Zustrom von Mitgliedern auslöst: Am Jahresende sind es 852, anderthalb Jahre zuvor - im Sommer 1978 - waren es 350.

1974: Am 4. August 1974 wird der "Archivverein der Markomannia" in Würzburg gegründet. Der Name weist auf die zuerst ins Auge gefaßte Aufgabe hin: Den historisch bedeutenden Archivbestand einer Verbindung, nämlich der 1871 gegründeten KDStV Markomannia im CV zu Würzburg, zu sichern und zu erschließen. Von Anfang an steht der Verein aber jedem Interessierten offen, bereits unter den Gründern sind Angehörige verschiedener Korporationen; und er finanziert sich aus eigenen Mitgliedsbeiträgen - also ohne Subventionierung durch eine Korporation, einen Verband oder eine öffentliche Einrichtung. Der Verein beginnt sofort mit dem Aufbau eines Veröffentlichungsprogramms: Als erstes Heft erscheint eine bald in Korporationen aller Verbände genutzte "Fuxenstunde". Am Jahresende hat der Archivverein 41 Mitglieder.


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